Ratgeber

Homepage3

Mag. Schaller, Kleßheimer Allee 1, 5020 Salzburg, Tel.: 647278

Warum klinisch-psychologische Behandlung?

 

Die  Ziele einer klinisch-psychologischen Behandlung können mannigfaltig sein. Die meisten KlientInnen suchen Hilfe bei bestimmten Symptomen und Problemen (z.B. bei Angst, Depressionen, Essproblemen, Schlafproblemen, Stress, Schmerzen). Weiters setzen sich viele KlientInnen zum Ziel, ihre Probleme im Umgang mit ihren Mitmenschen zu lösen (z.B. Beziehungsprobleme, Kontaktschwierigkeiten, mangelnde Selbstsicherheit). Sehr häufig kann es in der Behandlung jedoch auch etwa darum gehen, den KlientInnen dabei zu helfen, belastende Erlebnisse in ihrer Vergangenheit zu verarbeiten, Entscheidungen zu treffen, sich selber besser anzunehmen oder wieder einen Sinn im eigenen Leben zu sehen.

Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige (Lucius Annaeus Seneca)

Beratungneu

HÄUFIGE PSYCHISCHE STÖRUNGEN

Depression2
Angst2

DEPRESSION: Länger andauernde gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Interessensverlust und Rückzug sind typisch für eine Depression. Häufig kommen auch noch Schlafprobleme, Appetitlosigkeit und Konzentrationsdefizite dazu. Nicht selten werden die KlientInnen auch noch von Schuldgefühlen, Selbstzweifeln und Suizidgedanken geplagt. Der Depression geht meist ein belastendes Verlusterlebnis voraus (z.B. Scheidung, bevorstehender Arbeitsplatzverlust, Selbstwert). Den Klientinnen mangelt es häufig auch an positiven sozialen Erfahrungen. Die Umwelt und Zukunft wird deshalb sehr oft negativ bewertet.     

ANGST: Angst ist ein normales Gefühl, da es unseren Körper bei einer Gefahr auf einen Kampf oder eine Flucht vorbereitet (z.B. durch Ansteigen des Pulses). Krankhaft ist die Angst erst dann, wenn Gefahren überschätzt werden (z.B. wird die Gefahr eines möglichen Steckenbleiben des Lifts überschätzt oder von Herzrasen sofort auf einen Herzinfarkt geschlossen). Diese Angst ist sehr häufig, tritt in starker Form auf und ist schwer kontrollierbar, weshalb die Angst vor der Angst hinzukommt. Während bei der spezifischen Phobie eine bestimmte Situation oder ein Objekt gemieden oder unter Angst erlebt wird (z.B. Hundephobie, Höhenangst), besteht  bei der Agoraphobie die Angst, in mehreren Situationen nicht flüchten zu können oder keinen Helfer zu haben. Bei der sozialen Angst hingegen wird gefürchtet, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen aus Angst, sich peinlich zu verhalten (z.B. Erröten, Zittern). Eine Angst vor Panikattacken, welche aus heiterem Himmel auftreten, liegt bei der Panikstörung vor. Bei einer Panikattacke werden Stresssymptome fälschlicherweise als gefährlich bewertet, was die Angst bis zu einer Panikattacke aufschaukelt. Weiters gibt es die generalisierte Angststörung (unkontrollierbares sich Sorgen), die posttraumatische Belastungsstörung (verzögerte, intensive psychische Reaktion auf ein Trauma), die hypochondrische Störung (Angst vor eingebildeten Krankheiten), die organische Angststörung (Angst aufgrund körperlicher Erkrankung) sowie die substanzinduzierte Angststörung (Angst als Reaktion auf eine Alkohol- oder Drogenwirkung).

Burnout

BURNOUT:  Eine körperliche, psychische, geistige und soziale Erschöpfung. Innere Leere, Frustration, Gleichgültigkeit, Versagensängste, Schuldgefühle sind für ein Burnout kennzeichnend. Hinzukommen können weiters Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Magen Darm Beschwerden, ein erhöhter Cholesterinspiegel sowie eine erhöhte Pulsfrequenz.  Im Vorfeld eines Burnouts gehen die häufig sehr engagierten Klientinnen in der Arbeit bis an ihre Grenzen, arbeiten beinahe ohne Pausen.  Dies führt dazu, dass sie meistens auf sich und ihre eigenen Bedürfnisse vergessen. Sie verlernen, sich zu erholen und nach der Arbeit “abzuschalten”. Sehr oft wird den KlientInnen die Anerkennung für Ihre Arbeit jedoch verwehrt. In der Arbeit  auftretende Konflikte werden jedoch verdrängt. Nicht selten kommen noch private Belastungen hinzu (z.B. Hausbau, Beziehungsprobleme). Die KlientInnen wollen jedoch ihre Probleme nicht wahrnehmen und ziehen sich immer mehr zurück. Plötzlich werten sie sich, ihre eigene Arbeit und die Mitmenschen (z.B. Kunden) ab. Auf eine Phase der Depression folgt dann die völlige Erschöpfung.  

ZWANG: Marotten, Tics und Rituale hat jeder Mensch. Wenn diese jedoch den Tagesablauf beherrschen und man sich erfolglos gegen den Zwang zu wehren versucht, besteht ein Handlungsbedarf. Zwangshandlungen sind sinnlose Riutale. Damit wird versucht, ein unwahrscheinliches Ereignis zu verhindern oder Schuldgefühle abzubauen. Bei Wasch und Reinigungszwängen versuchen die KlientInnen durch stundenlanges Waschen und Reinigen ihre Angst vor der Infektion bzw, Verunreinigung durch Viren, Schmutz etc. abzuwehren. Durch Kontrollzwänge (z.B. Kontrollieren, ob Herd ausgeschaltet ist)  wird versucht, ein Unglück (Verlust eines Mitmenschen, soziale Kritik) zu verhindern. Weitere Zwangshandlungen sind Ordnungszwänge, Wiederholungszwänge, zwanghaftes Horten und zwanghafte Langsamkeit. Von den Zwangshandlungen zu unterscheiden sind die Zwangsgedanken. Dabei versuchen die KlientInnen beispielsweise die mit aggressiven Zwangsgedanken  (z.B. “Ich tue meinem Kind etwas Böses an”) einhergehenden Ängste durch  zwanghafte Gegengedanken (“Ich darf meinem Kind nichts antun”) auszuschalten.

   

Zwang3

SELBSTSICHERHEIT: Die Fähigkeit, mit anderen umzugehen, damit man es als positiv erlebt, kann u.a. durch Selbstsicherheitstrainings verbessert werden. Diese Trainings sind für Personen geeignet, die sich in sozialen Leistungssituationen (z.B. Bewerbungsgespräche) unsicher erleben, Hemmungen haben, fremde Personen anzusprechen, sich gegen andere nicht durchsetzen können, auf Zurückweisung empfindlich reagieren oder einfach in Beziehungen selbstsicherer auftreten wollen. In einem Selbstsicherheitstraining lernen die KlientInnen dann u.a. Kontakte zu anderen zu  knüpfen und diese aufrechtzuerhalten (z.B. Gespräch aufrechterhalten), Forderungen durchzusetzen (z.B. nein sagen, Grenzen setzen), Beziehungen zu verbessern (z.B. Gefühle zeigen) und von anderen besser verstanden zu werden.    

Selbstsicherheit

SEMINARE: Derzeit werden 4 Zweitagesseminare angeboten:

1. Richtig und selbstsicher bewerben I (Selbstmanagement und Gestaltungsprinzipien)

 2. Richtig und selbstsicher bewerben II (Selbstpräsentation und Stressmanagement)

 3. Gewappnet und erfolgreich zurück ins Berufsleben (Präventivstrategien bei einem beruflichen Wiedereinstieg nach Burnout oder Mobbing)

 4.  Bedeutung einer funktionierenden partnerschaftlichen Kommunikation fürf eine glückliche Beziehung.

Mehr Information gibt es unter:

                                                                               

 

Seminar

© Alle Rechte vorbehalten. Mag. Thomas Schaller

    2010